Dort

wo kosmischer Atem

der Erde salzige Stirn

küsst

 

gebiert sich

ein Schmetterling

aus der herben Süße

Traum

 

taumelnd

ins Hier

entknittert

die zarten Flügel

 

greift Raum

in die namenlose Weite

und in der Erde

süßer Schwere

 

erfindet sich

Leichtigkeit

neu

 

riesige Leichte

gefesselt, gebannt

in winzigem Körper

 

nicht lange verweilt sie

diesseits

 

erhebt sich

zurück

ins ewige Blau

mit kräftigen Atemzügen

 

ein Augenblick Weite

erstirbt mit dir

gemeinsam, Schmetterling

 

mit dem Staub deiner Flügel

verweht

der kosmische Gruß

2 Gedanken zu “

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